Die Zwickmühle



Juhuu! Es ist geschafft! Fertig illustriert und frisch gedruckt und gebunden: 



Präsentation auf der Leipziger Buchmesse

13. - 16. März 2014
Halle 3






Buchcover "Die Zwickmühle"



Wir leben in einer Welt, in der der Kapitalismus die Menschen beherrscht. Wie ein Virus sitzt er in den Köpfen und bestimmt das Handeln - ohne Rücksicht auf Verluste, Gefahren, Zerstörungen und Tod. Ein System gespeist von Kapitalismus und Gewinnmaximierung.

Wir haben einen technischen Standard erreicht, der es uns ermöglicht nur noch 2 Tage die Woche zu arbeiten. Wir produzieren tagtäglich genügend Nahrungsmittel um die gesamte Weltbevölkerung zu mästen. Wir hätten die finanziellen Mittel und technischen Möglichkeiten diese Nahrungsmittel gerecht zu verteilen. Es ist keine unrealistische Utopie, dass Armut und Hunger beseitigt werden können.
Wir selber bilden die Gesellschaft und haben es daher in der Hand diese zu verändern. Für jeden günstig gekauften Pullover bei Primark oder H&M verbringt eine 16-Jährige Fließbandarbeiterin in China ihre Pause an ihrem Arbeitsplatz - im Sitzen schlafend. Für jeden Big Mac und für jeden Spritzer AXE Deodorant stellen wir uns narzistisch über andere Lebewesen und lassen sie in Mastanlagen, Schlachthäusern und Tierversuchslaboren leiden. Warum? Weil wir es können? Wir verfügen alle über eine EC-Karte und erhalten Zinsen für unser gehortetes Geld. Mit welcher Rechtfertigung erwarten wir weiteres Geld für unser überschüs- siges Geld? Für die Gewinnmaximierung der Banken sind wir ein Rädchen im Teil dieses teuflischen Apparats geworden und wachen nicht mal dann auf, wenn wir selber Zinsen abbezahlen müssen. Sind wir zu sehr in diesem System gefangen? Ist es die Macht der Gewohnheit?
Es fängt nicht bei den Millionären an. Es gibt immer jemanden, die/der mehr verdient, mehr besitzt, mehr Möglichkeiten hat zu helfen. Es fängt bei jeder/m einzelnen an, der mehr hat als sie/er zum Leben benötigt. Ist es so schwer für fair gehandelten Kaffee zwei Euro mehr zu bezahlen? Oder, falls dieser faire Preis zu teuer ist, darauf zu verzichten? Müssen wir jeden Tag das billigste Fleisch, die billigste Stereoanlage, das neueste Smartphone kaufen? Steuerflucht fängt nicht im sechsstelligen Bereich auf dem Lohnzettel an, sondern in dem Moment in dem wir auf Kosten anderer leben. Und das tun wir jeden Tag! Der Wohlstand, den wir hier im Westen genießen, geht zu Lasten vieler anderer in Afrika, Indien etc.

Einmal auf der Gewinnerseite geboren haben wir die Verantwortung diese kranke Situation zu verändern! Jeden Tag, an dem wir nicht versuchen dieses System zu zerstören, machen wir uns schuldig an all denen, die dem System zum Opfer fallen - vom Straßenkind in Kenia bis zum Burnout-Todesfall in Deutschland.
Das Buch „Die Zwickmühle“ geht den Ursachen auf den Grund und bietet tief gehende Lösungsansätze: Wieso sitzen wir in dieser Zwickmühle und wie können wir wieder rauskommen.



Für dieses Buch sind zwölf Illustrationen entstanden.

Hier eine kleine Auswahl:



Beschleunigte Zeit

Ausbeutende Entwicklungshilfe

Kapital- und Steuerflucht

Soziales Netz

Wegwerfgesellschaft



Alle 13 Illustrationen und weitere Informationen zum Buch auf



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